Inhalte der Weiterbildung
Theorie  Literaturstudium  Selbsterfahrung  Supervision  Behandlungs-  stunden  Interaktionelle Fallarbeitsgruppe (IFA-Gruppe) Entspannungs- verfahren Dauer gesamt   Fobi-Punkte    
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176 UE  100 UE  150 UE  min. 30 UE    min. 120 Std.    70 UE    32 UE  ~ 3 Jahre  8 Punkte 8 Punkte   2 Punkte 1 Punkt
22 Tage an 11 Wochenenden (ca. 1½ Jahre)  Ausbildungsplan   (PDF-Datei)  Eigenstudium  7 (4) Wochenenden über ca. 1,5 (1,2) Jahre  Fallbezogen - kann durch Gruppensupervision  bis zu 120 UE erhöht werden  3-4 Fälle über (1 ½ - 2 Jahre)  Es können die geforderten 240 Std. für den  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie  und 750 Std. für den Facharzt für  Psychosomatische Medizin und Psychotherapie  absolviert werden  IFA-Curriculum im IVT-Hessen  Regelmäßige Abendtermine in Kliniken und  Praxen  Bei entsprechender Nachfrage im IVT oder in  Ihrer Klinik  Für Teilnehmer des Curriculums:   Die Entspannungsverfahren sind im Theorieteil  und in der Selbsterfahrung des Curriculums  integriert  pro Theorietag  pro Selbsterfahrungstag  pro Einzelsupervisionsstunde  pro Gruppensupervisions-/IFA-Gruppenstunde  
Struktur 
Kosten
Eine Kostenaufstellung finden Sie hier ... 
Inhalt 
Theorie  Literaturstudium  Selbsterfahrung  Supervision  Behandlungen  IFA-Gruppe  Praxis-Vertiefung 
Die Ausbildung basiert auf unserem integrativen Störungs- und  Behandlungsmodell. Im Fokus stehen dabei einerseits  Lösungen für die den Störungen zugrunde liegenden  emotionalen Problemen und anderseits Lösungen für die  störungsspezifischen Symptome. Damit verfolgen wir eindeutig  das Prinzip einer Allgemeinen Psychotherapie nach Grawe. Der  Schwerpunkt muss aber politisch immer noch einer  Therapieschule zugeordnet werden und das ist hier die  Verhaltenstherapie. Neben der Vermittlung der allgemeinen  Modelle werden folgende Inhalte behandelt:    Störungsspezifische und Problemspezifische Diagnostik  inkl. entsprechender Testdiagnostik  Funktions- und Bedingungsanalysen  Indikation, Therapieplanung und Berichterstellung an den  Gutachter  Psychotherapeutische Qualitätssicherung  Komplementäre Beziehungsgestaltung und Umgang mit  schwierigen Therapiesituationen  Standardbehandlungsablauf der integrativen Kognitiven  Verhaltenstherapie, Erlernen und Einüben der  Standardtechniken inkl. therapiephasenabhängiger Einsatz  derselben: Psychosomatische Modelle, Selbstanalyse von  Emotionen mit Rekonstruktion der psychodynamischen  Grundannahmen, Lebenszielanalyse, Umgang mit  übergeordneten Problemen Veränderungsstrategien zur  kognitiven Umstrukturierung etc.  Sokratische Gesprächsführung als Mittel der  Erkenntnisgewinnung und der Reflexion wichtiger  lebensphilosophischer Themen, die den Störungen  zugrunde liegen  Problemspezifische Veränderungsstrategien  (lebensphilosophische Themen, Lebensplanerstellung,  Kompetenztrainings etc.)  Störungsspezifische Veränderungsstrategien bei den  verschiedenen Störungsbildern und deren Anwendnung im  Gesamtbehandlungsplan  Spezielle Entspannungstechniken (Autogenes Training,  Progressive Relaxation)    Die Inhalte werden dem Kenntnisstand der Teilnehmer  soweit möglich angepasst.   Die Ausbildungswochenenden müssen vor- und nachbereitet  werden, um eine solide Kompetenzentwicklung im Fachgebiet  Psychotherapie zu gewährleisten. Das strukturierte  Literaturstudium kompensiert die im Vergleich mit den  Ausbildungen zum Psychologischen Psychotherapeuten und  zum Facharzt für Psychosomatische Medizin und  Psychotherapie doch eingeschränkten Ausbildungsstunden.  Pflichtlektüre sind folgende Lehrbücher (bzw. ausgewählte  Kapitel):  Wittchen, H.-U., Hoyer, J., Klinische Psychologie und  Psychotherapie. Heidelberg: Springer  Stavemann, Therapie emotionaler Turbulenzen, Weinheim:  Beltz Zusätzlich werden Begleitskripte ausgegeben und  weiterführende Literatur empfohlen.   Die Selbsterfahrung findet mit maximal 10 Teilnehmern statt,  damit ausreichend Zeit für die Teilnehmer zur Verfügung steht.  Hier werden die Theorie und das praktische Vorgehen anhand  eigener Themen erfahrbar gemacht und persönliche  Veränderungsschritte unterstützt. Es wird das Prinzip  vertreten: Nur wenn ein Vorgehen auch für den Therapeuten  selbst hilfreich ist, kann er es später authentisch vermitteln.  Neben der eigenen Veränderungsarbeit werden auch typische  Schwierigkeiten und Hindernisse im Veränderungsprozess  erlebbar und damit langfristig mehr Empathie für die  zukünftigen Patienten entwickelt.  Das intensive Nutzen der Selbsterfahrung ist für die spätere  Arbeit mit Patienten von entscheidender Bedeutung. Nur wenn  sich die Therapeuten ihre eigene Dynamik und ihre blinden  Flecken bewusst machen und ggf. daran etwas verändern, wird  der Therapieprozess zukünftig nicht maßgeblich davon gestört  werden.   Nach jeder 4. Behandlungsstunde erfolgt eine  Supervisionssitzung. Die Supervisionen sind eine intensive  Lernerfahrung, gleichzeitig aber auch zeit- und damit  kostenintensiv. Die Ausbilder des IVT-Hessen haben sich  entschieden, dass mindestens 30 SV-Stunden pro Teilnehmer  erforderlich sind, um eine ausreichende Qualität der  Ausbildung gewährleisten zu können. Diese SV-Stunden  können einzeln oder in der Gruppe absolviert werden. Die  Gruppe hat eine Größe von 2-4 TN. Dadurch kann die  Gesamtsupervision bis zu 60-120 Stunden umfassen. Wir  empfehlen allen TN dieses Vorgehen. Mehr  Supervisionsstunden sind natürlich möglich. Die Ausbilder  behalten sich vor, in begründeten Einzelfällen mehr  Supervisionsstunden einzufordern.   Die Behandlungsstunden werden in unseren Ambulanzen, in  den Kliniken und/oder in Praxen  unter Supervision absolviert.  Hierfür erhalten die Teilnehmer ein Honorar.   Der Besuch ist nur für Ärzte in den Facharztweiterbildungen  notwendig. Die IFA-Gruppe ist als verhaltenstherapeutisches  Balintäquivalent entwickelt worden. Sie ist eine Mischung aus  Supervision, Intervision und Selbsterfahrung mit Fokussierung  auf die therapeutische Beziehung. Viele Kliniken bieten eine  regelmäßige interne IFA-Gruppe (oder eine Balintgruppe) an.   Das IVT-Hessen bietet regelmäßige IFA-Gruppen an, in dem  inhaltlich systematisch  Gesprächs- und Interventionstechniken  vermittelt werden. Diese Kleingruppe (maximal 9 Teilnehmer)  ergänzt ideal das Theoriecurriculum, da hier anhand aktueller  Fallbeispiele intensiv praktisch geübt wird. Parallel zu den Behandlungsfällen empfehlen wir den Besuch  des KVT-Vertiefungskurses, in dem die verschiedenen Module  der Behandlung praktisch geübt werden und anhand von den  eigenen Fällen reflektiert werden. Anerkannt werden dabei 12  SV-Stunden.    
Abschluss 
Nach absolvieren aller Pflichtveranstaltungen sind die Kriterien für den Facharzt für  Psychiatrie und Psychotherapie erfüllt und für den Facharzt für Psychosomatische  Medizin und Psychotherapie weitgehend erfüllt. Die Veranstaltungen werden von den  Weiterbildern und von der Ärztekammer Hessen anerkannt.   Den Ärzten, die den Zusatztitel Psychotherapie erwerben wollen, wird zusätzlich ein  Weiterbildungszeugnis nach der WBO-Hessen ausgestellt. Den Ärzten in fachärztlicher  Weiterbildung wird ein Weiterbildungszeugnis von ihrem Weiterbilder in den  kooperierenden Kliniken bzw. Praxen ausgestellt.   Wenn alle Ausbildungseinheiten inklusive des KVT-Vertiefungskurses erfolgreich  absolviert wurden kann das institutseigene Zertifikat  Kognitiver Verhaltenstherapeut/-in (IVTH) ausgestellt werden.